Ich faltete den Kassenbon zusammen und legte ihn in die Küchenschublade neben den Kostenvoranschlag meines Zahnarztes.
Dann trug ich die Burger in den Garten.
Spencer hatte die Limonadendosen in perfekt geraden Reihen aufgestellt.
„Sieht das richtig aus, Mama?“
„Es sieht toll aus.“
Anthony schnappte sich noch ein Stück Wassermelone und rannte lachend davon, als ich ihn erwischte.
Sasha legte ihre Arme um meine Taille.
„Du riechst nach Rauch, Mama.“
„Das liegt daran, dass ich jetzt offiziell Teil des Grillfestes bin.“
Sie kicherte gegen mein Hemd.
Eine Zeit lang schien alles normal zu sein.
Verwandte kamen mit Klappstühlen, Salaten, Kuchen und abgedeckten Tellern. In der Nähe der Terrasse erklang Musik, während Rauch vom Grill aufstieg.
Michaels Mutter küsste meine Wange und sagte, ich würde immer zu viel arbeiten.
Die Frau seines Bruders Ryan, Maya, kam allein. Sie schaute immer wieder auf ihr Handy.
„Ryan hat ein Problem bei der Arbeit“, erklärte sie.
„Michael erzählte mir, dass das Geschäft ein katastrophales Jahr hinter sich hatte.“
Mayas Gesichtsausdruck veränderte sich.
„Hat er dir das erzählt?“
Bevor ich fragen konnte, was sie damit meinte, rief mich jemand zum Grill.
Aber ihre Reaktion blieb mir im Gedächtnis.
Genauso verhielt es sich mit Michaels Abwesenheit.
Er war fast zwei Stunden weg gewesen, nur um Eis zu kaufen.
