Meine Schwiegereltern haben jahrelang meinen Pool benutzt, ohne jemals zu fragen. Als ich sie aber bat, mir ein Zelt auszuleihen, lachte mein Schwager und sagte: „Kauf dir eins selbst. Wir helfen dir nicht.“

Sarah und ich hatten keine Kinder. Wir besaßen ein komfortables Vorstadthaus außerhalb von Columbus mit einem großen, ebenen Garten, der beim Kauf größtenteils aus Erde und hartnäckigem Unkraut bestanden hatte.

Ich wollte einen friedlichen Ort, der uns gehörte.

Der Pool kostete vierzigtausend Dollar.

Dazu gehörten eine maßgefertigte Auskleidung, Stempelbeton, Unterwasserbeleuchtung und eine flache Sonnenliege, auf der Sarah gerne saß und las. Ich ergänzte die Anlage mit Zedernholz-Pflanzkästen, einem Gasgrill und einem großen Gartentisch für Abendessen mit Freunden.

Am ersten Abend nach Bauschluss trieb ich allein unter den Lichtern, während die Dunkelheit über die Ahornbäume hereinbrach. Nach wochenlanger Untersuchung eines komplizierten Betrugsfalls in der Wirtschaft fühlte sich das Wasser an wie greifbare Stille.

Einen Sommer lang blieb der Garten friedlich.