Am Ende war es Mama, die die Entscheidung traf, mit der entwaffnenden Ruhe einer Frau, die schon alles gesehen hat: Badeperlen . Diese kleinen Duftperlen, die man ins Badewasser gibt und die sich sanft auflösen und einen Lavendelduft verströmen. Simpel. Selbstverständlich. Völlig vergessen.
Ein Blick unter das Waschbecken bestätigte es: ein kleines Netzsäckchen, versteckt hinter dem Shampoo, gefüllt mit farbigen Perlen – darunter grüne, die dem Tatgegenstand glichen.
Rätsel in dreißig Sekunden gelöst.
Eine Untersuchung im Sherlock-Holmes-Stil… wegen einer Badeperle
Wie ist dieser Gegenstand da nur hingekommen? Spulen wir mal ein bisschen zurück. Das jüngste Kind im Haus spielte am Abend zuvor im Badezimmer. Sie holte die Tasche heraus, untersuchte sie neugierig wie eine angehende Wissenschaftlerin und ließ dabei eine Perle fallen. Abgelenkt von einem Zeichentrickfilm – wie immer – hob sie sie nicht auf.
Und so wurde eine Badeperle zu einem nationalen Thema.
