Zwar spielen genetische Faktoren eine wichtige Rolle bei der Bestimmung der individuellen Ausgangslage, insbesondere im Hinblick auf die Herzgesundheit und die Stressreaktion des Körpers, doch die Studie betont, dass Gene nicht isoliert wirken. Vielmehr sind Lebensstilfaktoren maßgeblich dafür verantwortlich, wie diese Gene über die Jahrzehnte hinweg exprimiert werden. Die im Alltag getroffenen Entscheidungen – wie die Aufrechterhaltung eines stabilen Blutzuckerspiegels, regelmäßige körperliche Aktivität, ausreichend erholsamer Schlaf und eine ausgewogene Ernährung – prägen gemeinsam das biologische Umfeld. Diese kleinen, wiederholten Handlungen summieren sich mit der Zeit und schaffen ein System, das den Abnutzungserscheinungen des Alterns deutlich besser standhält.
Was eine bahnbrechende schwedische Studie über die biologischen Marker außergewöhnlicher Langlebigkeit offenbart
