„Mein Mann hat dieses Zimmer gebaut“, murmelte sie. „Er wird es nicht mögen, wenn Fremde meine Möbel verrücken.“
Kyle berührte sanft ihren Arm.
„Gladys, warum setzt du dich nicht hin?“
Ihr Gesicht hellte sich auf, als sie ihn ansah.
„Da bist du ja, Liebling. Ich habe dich überall gesucht.“
Dann berührte sie zärtlich seine Wange.
Ich starrte meinen Mann an.
Kyle schloss die Augen und sagte leise: „Alice, sie ist meine Mutter.“
Ich dachte, ich hätte mich verhört.
„Du hast mir erzählt, dass deine Mutter dich verlassen hat, als du sechs Jahre alt warst.“
„Das hat mir mein Vater dreißig Jahre lang erzählt.“
Gladys nahm Mias Stoffhasen und drückte ihn an ihre Brust.
„Das kleine Mädchen hat mir ihr Zimmer gegeben“, sagte sie. „Ohne das kann ich nicht schlafen.“
Mein Blick schnellte zu Kyle.
„Du hast Mia in der Küche schlafen lassen?“
„Nein“, antwortete er sofort.
„Sie liegt gerade auf dem Boden.“
Bevor er etwas erklären konnte, betrat Gladys den Flur. Als sie Mia in der Küche schlafen sah, lächelte sie und rückte die Decke vorsichtig um sie herum zurecht.
„Danke fürs Teilen“, flüsterte sie.
Mia öffnete die Augen.
„Hallo, Oma.“
Das Wort hallte in meinem Kopf wider.
