Die verräterischen Anzeichen in Ihrem Schlafzimmer
Wenn Sie Bettwanzen vermuten, sollten Sie Ihre Bettwäsche genauer untersuchen. Diese kleinen, rötlich-braunen Insekten verstecken sich gern in Matratzennähten, Ritzen des Lattenrosts, im Kopfteil oder sogar hinter Fußleisten. Da sie nachtaktiv sind, werden Sie sie tagsüber wahrscheinlich nie sehen.
Sie hinterlassen jedoch Spuren: winzige dunkle Flecken auf den Laken (ihre Exkremente), hellrote Verfärbungen oder sogar kleine, durchsichtige Hautschuppen in den Nähten. Weisen mehrere Familienmitglieder nach dem Schlafen im selben Zimmer die gleichen Spuren auf, ist eine Untersuchung unbedingt erforderlich.
Welche konkreten Schritte können ab heute unternommen werden?
Gute Nachricht: Bettwanzen übertragen keine Krankheiten. Ihr Befall stört jedoch den Schlaf, verursacht Stress und kann bei starkem Kratzen zu Hautreizungen führen. Schnelles Handeln ist daher ratsam.
Waschen Sie zunächst alle Bettlaken, Kissenbezüge und Decken bei hoher Temperatur – mindestens 60 °C. Saugen Sie Matratze, Bettgestell und Möbelritzen gründlich ab. Spezielle Matratzenschoner für Bettwanzen können ebenfalls helfen, die Ausbreitung einzudämmen.
Bei stärkerem Befall sollten Sie nicht selbst versuchen, die Insekten zu bekämpfen, sondern einen Schädlingsbekämpfer rufen. Diese Insekten sind extrem widerstandsfähig und können mehrere Monate ohne Nahrung überleben. Ein einfacher Wechsel der Bettwäsche reicht da nicht aus.
