Ich habe meinen Koffer außer Sichtweite gelassen.
Ich habe die Schminktasche unberührt gelassen.
Und ich deckte den Mittagstisch genau so, wie Daniel es bestellt hatte.
Um 11:57 Uhr saß mein Vater in Daniels Lieblingssessel, die Hände ruhig auf seinem Gehstock ruhend.
Nina wartete mit dem Sicherheitsbeamten im Arbeitszimmer.
Ich blieb auf der anderen Straßenseite im Auto meines Vaters und beobachtete die Wohnzimmerkamera durch mein Handy.
Mittags fuhr Daniels Mercedes in die Einfahrt.
Evelyn stieg aus dem Auto, behängt mit Perlen und eine Flasche Champagner in der Hand.
„Die denken, sie feiern“, sagte Dad durch meinen Ohrhörer.
Daniel schloss die Tür auf.
Ihr Lachen drang ins Haus, noch bevor sie selbst dort ankamen.
„Wo ist unsere fröhliche Gastgeberin?“, rief Evelyn.
Dann sahen sie meinen Vater.
Daniel blieb so abrupt stehen, dass Evelyn beinahe mit ihm zusammenstieß.
Papa stand langsam auf.
„Hallo, Daniel.“
