Die erste Nacht verbrachte ich in einem billigen Motel, das nach altem Rauch und Zitronenreiniger roch. Der Teppich klebte, aber die Tür war abschließbar, und ich war die Einzige mit dem Schlüssel. Mein Handy klingelte die ganze Nacht: Mama, Papa, Ryan. Am Morgen hatte ich siebzehn Nachrichten. Keine einzige fragte, ob es mir gut ginge. Sie fragten nach dem Brunch, der Wäsche, dem Licht im Flur und Dingen, um die ich mich kümmern sollte. Ich drehte das Handy um und ließ es stumm.
Mein Vater schenkte meinem Bruder ein Auto und verlangte dann beim selben Abendessen Miete von mir.
