„Könntest du es dir bitte ansehen? Nur dieses eine Mal?“
Fast schon instinktiv griff meine Hand nach dem Stift. Dann erinnerte ich mich an jeden Aufsatz, den ich korrigiert hatte, jeden Fehler, den ich vertuscht hatte, jede Rettungsaktion, die dazu beigetragen hatte, ein falsches Leben um ihn herum aufzubauen.
„Nein, Ryan.“
„Was? Warum?“
„Weil du einen Abschluss hast, den du dir nicht wirklich verdient hast, und jetzt einen Job hast, den du nicht ausüben kannst, weil dich alle immer wieder gerettet haben. Ich hasse dich nicht. Ich liebe dich genug, um dich lernen zu lassen, auf eigenen Beinen zu stehen.“
Drei Wochen später fand mein Vater meine Wohnung während eines Sturms vor. Er blickte sich angewidert in meinem kleinen Zimmer um und befahl mir, einen Koffer zu packen und nach Hause zu kommen.
„Deine Mutter ist völlig fertig. Das Haus ist ein Chaos. Wir brauchen dich.“
„Du brauchst eine Haushaltshilfe. Stell eine ein.“
„Ich bin dein Vater. Du hast Verpflichtungen gegenüber dieser Familie.“
