Am nächsten Morgen stieg Lucy neben Zoe in den Bus, ohne sich umzudrehen.
„Schreib mir eine SMS, wenn du da bist“, sagte ich.
“Ich weiß.”
“Ich liebe dich.”
Sie hielt meinen Blick eine Sekunde zu lange fest.
Dann sagte sie: „Tschüss, Mama.“
Zoe beugte sich über den Gang. „Ich sorge dafür, dass sie Fotos schickt.“
Lucy warf ihr einen Blick zu.
Am ersten Tag schickte Lucy trotzdem Fotos.
In den See tauchen.
Ich stehe mit Zoe in der Nähe des Grills.
Am Lagerfeuer mit einem brennenden Marshmallow.
Ich antwortete per SMS: „Vorsicht, Lu.“
Aber sie sah so glücklich aus, dass ich mich für ein paar Stunden selbst davon überzeugte, die Reise würde ihr helfen.
Am nächsten Tag wurden alle Anrufe direkt auf die Mailbox umgeleitet.
Zuerst dachte ich, sie würden schwimmen.
Dann dachte ich, ihr Akku sei leer.
