Teil 3: Die verlorene Zukunft
Rachel war die Erste, die ihr Selbstvertrauen verlor.
„Auf dem Kontoauszug steht ihr Name!“
„Es handelt sich um ein Treuhandkonto“, erklärte Daniel. „Ihre Mutter verwaltet das Treuhandvermögen, aber das Kapital gehört ihr nicht persönlich. Selbst wenn sie wollte, könnte sie Ihnen die drei Millionen Dollar nicht aushändigen.“
Marcus funkelte mich wütend an.
„Das hast du geplant.“
„Ich habe mich selbst geschützt.“
Agent Ortiz öffnete ihre Akte. Die Ermittler hatten Nachrichten sichergestellt, in denen Marcus und Rachel über gefälschte Dokumente, erzwungene Unterschriften und Pläne zur Geldwäsche über drei Briefkastenfirmen sprachen.
Rachel wandte sich ihrem Bruder zu.
„Sie sagten, diese Nachrichten seien geschützt.“
„Das sollten sie eigentlich sein“, murmelte er.
Daniel musste sich ein Lächeln verkneifen.
„Sie haben diese Nachrichten gesendet, während Sie mit dem Gast-WLAN Ihrer Mutter verbunden waren. Die Router-Protokolle wurden als Teil des Sicherheitsarchivs gespeichert.“
Marcus bewegte sich plötzlich auf den Tisch zu, doch zwei Polizisten hielten ihn auf.
Er schrie, ich würde sein Leben zerstören. Rachel fing an zu weinen und sprach über ihre Kinder, Rechnungen und Zukunftspläne.
