Mein Name stand mit der zittrigen Handschrift meines Vaters quer über der Vorderseite.
In den sechs Monaten zuvor hatte ich ihn fast täglich besucht. Selbst nachdem er die Fähigkeit zu sprechen verloren hatte, griff er nach meiner Hand.
Ich hatte geglaubt, er suchte Trost.
„Was ist das?“, fragte ich.
„Sein Geständnis.“
Meine Finger wurden kalt.
„Worüber?“
Joyce senkte den Blick und schluckte.
„Was ist mit Abigail?“, hakte ich nach.
Sie nickte.
Fünf Jahre zuvor war meine fünfjährige Tochter aus dem Garten meines Vaters verschwunden.
Im einen Moment zeichnete sie noch mit einem Stock Kreise in den Sand, während er auf der Hintertreppe saß.
Im nächsten Moment war sie verschwunden.
Die Polizei durchsuchte die Wälder und den See. Freiwillige klopften an Türen und gingen jede Straße in der Umgebung ab.
Sie fanden nichts.
Keine Zeugen.
Keine Beweise.
Keine Abigail.
