Der wahre Täter saß bereits im Gefängnis.
Der anwesende Beamte erkannte den Fall sofort. Der betreffende Betrüger war bereits vor einiger Zeit verhaftet worden. Danielle hingegen kannte solche Missgeschicke nur zu gut: Aufgrund ihrer frappierenden Ähnlichkeit war sie schon einmal mit dem Flüchtigen verwechselt worden.
„Das ist nicht das erste Mal“, sagte sie seufzend. „Sie hat einen Teil meines Lebens ruiniert, ohne mich überhaupt zu kennen.“
Evangeline ist am Boden zerstört. Scham, Erleichterung und Entschuldigungen vermischen sich. Und es ist Danielle, die die Stimmung mit einem Lächeln aufhellt: „Wenigstens hatte ich Zeit, eine gute Flasche auszusuchen.“
Lachen löste die angespannte Situation. Xavier umarmte seine Verlobte. Und an diesem Abend begriff Evangeline, dass man nicht immer Recht haben muss, wenn man sein Kind liebt.
Manchmal ist Vertrauen der beste Schutz, den wir bieten können.
