Eines Abends beim Gärtnern ein Rosendorn. Ein kleiner Kratzer, kaum der Rede wert. Man spült ihn ab, klebt ein Pflaster drauf und macht weiter. Doch ein paar Tage später ist die Haut rot, geschwollen und heiß. Was wie eine harmlose Verletzung aussah, kann sich manchmal zu etwas viel Ernsterem entwickeln. Hier erfahren Sie, wie Sie die Warnzeichen rechtzeitig erkennen – denn ein paar Minuten Aufmerksamkeit können wirklich den entscheidenden Unterschied machen.
Warum eine kleine Verletzung zu einem echten Problem werden kann
Unsere Haut dient uns täglich als Schutzschild. Sie bewahrt unseren Körper vor Bakterien und äußeren Einflüssen. Doch sobald sie – auch nur geringfügig – verletzt ist, öffnet sie Mikroorganismen eine Eintrittspforte. Ein Schnitt, ein Kratzer, ein Insektenstich: Schon eine dieser Verletzungen kann genügen.
Bakterien dringen in die warmen Gewebe ein und vermehren sich dort, woraufhin das Immunsystem mit einer Entzündung reagiert. Kann der Körper die Infektion nicht eindämmen, schreitet sie fort. Manche Menschen sind anfälliger: ältere Menschen, Diabetiker, Personen, die Immunsuppressiva einnehmen, oder Menschen mit chronischen Hauterkrankungen.
