Ich heiratete einen wohlhabenden Geschäftsmann, um mein Elternhaus zu retten – doch seine erste Bitte in unserer Hochzeitsnacht ließ mich sprachlos zurück.

Im Gegenzug verlangte Mark ein Beratungshonorar und eine Beteiligung am Entwicklungsvertrag.

Eine Nachricht lautete:

„Sie hängt emotional an diesem Haus. Ignorieren Sie diese Emotion nicht. Nutzen Sie sie.“

Victor weigerte sich mitzumachen, doch er hatte ein eigenes Problem. Eine Klausel im Familienstiftungsvermögen seiner verstorbenen Frau verpflichtete ihn, innerhalb von fünf Jahren nach ihrem Tod wieder zu heiraten. Andernfalls würde die Kontrolle über eine Denkmalschutzstiftung an seinen Schwager übergehen, der das Restaurierungsprogramm einstellen wollte.

Victor brauchte eine Frau auf Zeit.

Ich musste die Zwangsversteigerung stoppen.

Es war wahrscheinlich der unromantischste Heiratsantrag der Geschichte, aber er war ehrlich.

Wir vereinbarten eine einjährige Ehe mit getrennten Finanzen und getrenntem Eigentum. Ein Ehevertrag garantierte, dass Briar Lane mein Eigentum bliebe. Victor würde den überfälligen Hypothekenbetrag von 38.400 Dollar als Schenkung und nicht als Darlehen begleichen und keinerlei Verfügungsgewalt über mein Geld oder Eigentum erhalten.

Ich bestand darauf, meinen eigenen Anwalt zu beauftragen und verlangte Kopien jeder einzelnen Nachricht, die Mark mir geschickt hatte.

Victor stimmte zu.

Eine Woche später haben wir im Standesamt geheiratet. Die Zeremonie dauerte zwölf Minuten.

Die Vertragsabwicklung dauerte sieben Tage.

Dieser Unterschied war von Bedeutung.