„Ja“, sagte Paige. „Du hast einem trauernden Vater gesagt, seine Babys bräuchten eine Mutter. Du hast ihm mit dem Entzug seiner Wohnung gedroht. Und dann hast du den Sicherheitsdienst gerufen, weil er Windeln gewechselt hat.“
Patricia schaute sich um.
„Ich wusste anfangs nichts von Ihrer Frau“, sagte sie steif.
Ich drückte Ivy und Lily fester an mich. „Das hättest du nicht tun müssen.“
Ihr Gesicht wurde blass.
Paiges Stimme wurde sanfter. „Mama, ich liebe dich. Aber wenn du Lucas jemals so behandelst, als wäre er im Leben unseres Kindes weniger wichtig als ich, dann werden wir ein Problem haben.“
„Nein“, sagte Paige. „Ich würde mein Kind vor jemandem beschützen, der Väter für Ersatzeltern hält.“
Patricia hatte nichts mehr zu sagen.
Zum ersten Mal seit sie die Toilette betreten hatte, wirkte Patricia klein. Nicht, weil jemand lauter geschrien hätte, sondern weil sie endlich alle deutlich gehört hatten.
