Eine Frau in einem cremefarbenen Blazer stand in der Nähe der Waschbecken. Auf ihrem Namensschild stand „Patricia“.
„Du musst gehen“, schnauzte sie.
„Tut mir leid“, sagte ich schnell. „Ich bin in einer Minute fertig. Meine Töchter brauchten…“
„Das ist mir egal. Das ist eine Damentoilette.“
„Ich verstehe. Es gab keinen Wickeltisch auf der Herrentoilette.“
„Das werde ich. Aber im Moment ist mein Baby zur Hälfte verwandelt.“
Sie trat näher. „Männer haben immer eine Ausrede.“
Ich blickte hinunter zu Ivy, die endlich eine saubere Windel trug.
„Gnädige Frau, ich habe mich angekündigt. Ich habe vorher nachgesehen. Ich will niemanden belästigen.“
„Dann geh.“
Lily weinte aus dem Kinderwagen.
Ivy schloss sich ihr an.
Die Frau blickte genervt statt sanft zwischen ihnen hin und her.
„Man kann sie nicht einmal ruhigstellen“, sagte sie. „Genau deshalb brauchen Babys Mütter und keine ahnungslosen Männer, die nicht wissen, was sie tun.“
In meinem Kopf herrschte Stille.
Ich hörte Claire sagen: „Du wirst ein so guter Vater sein.“
Dann hörte ich den Arzt sagen: „Es tut uns leid.“
