Ich nahm meine neugeborenen Zwillinge mit auf die Damentoilette, um sie zu wickeln – eine anmaßende Frau rief die Polizei, bereute es aber sofort.

Patricia hob ihr Handy. „Dann rufe ich den Sicherheitsdienst.“

„Ruf sie an“, sagte ich und öffnete eine frische Windel. „Aber geh nicht so nah ran.“

Ich habe Lily immer wieder verändert.

„Ja“, sagte Patricia in ihr Telefon, laut genug, dass es der ganze Flur hören konnte. „Sicherheitsdienst für die Damentoilette neben dem Babyladen. Hier ist ein Mann, der sich weigert zu gehen.“

Ich habe Lilys Tabs repariert und dann nach ihrem Schlafanzug gegriffen.

„Da ist ein Mann auf der Damentoilette!“, rief Patricia durch die Tür.

Lily jammerte.

„Ich bin fast fertig“, flüsterte ich.

Patricia kam auf mich zu. „Pack deine Sachen, bevor sie dich rauszerren.“

Ich hob Ivy höher. „Bitte treten Sie zurück. Ich halte ein Neugeborenes im Arm und wickle gerade ein anderes.“

Ich schloss Lilys Windel bis zur Hälfte, drückte sie sicher an mich, schnappte mir die Wickeltasche und schob den Kinderwagen mit der Hüfte in den Flur.

Eine kleine Menschenmenge hatte sich gebildet.

Patricia fuhr mit erhobenem Kinn fort: „Ist Ihnen eigentlich klar, mit wem Sie da sprechen?“

Ich richtete Lilys Decke mit meinem Kinn zurecht.

„Mein Name ist Patricia. Ich arbeite für die größte Mietverwaltungsgesellschaft dieser Stadt. Ich bearbeite die Bewerbungen für die Hälfte aller Wohnhäuser hier in der Gegend. Sie verschwenden meine Zeit. Ich sollte bei meiner Tochter sein.“

Mir stockte der Atem.