Ihr Mann hatte ihr Auto verschenkt, bis der Anruf ihres Vaters alles veränderte.

Teil 2: Das Auto, das er nie besaß

Das Abendessen wurde fortgesetzt, aber die Atmosphäre hatte sich verändert.

Patrick sprach über Geschäfte, Investitionen und wichtige Kontakte, offenbar in der Überzeugung, dass der unangenehme Moment vorüber sei.

Dann klingelte sein Telefon.

„Das ist meine Mutter“, verkündete er stolz.

Er antwortete mit einem Lächeln.

Innerhalb weniger Sekunden war das Lächeln verschwunden.

„Mama?“, sagte er. „Langsam. Was ist passiert?“

Alle sahen, wie sich sein Gesichtsausdruck veränderte.

Seine Schultern versteiften sich.

Dann sagte er: „Unterschreiben Sie nichts. Sagen Sie mir, dass Sie nichts unterschrieben haben.“

Das Handy meines Vaters vibrierte.

Er warf einen Blick auf den Bildschirm und drehte ihn ein wenig zu mir hin.

Das Foto zeigte meinen Civic, der unter den Lichtern einer Tankstelle in der Nähe der Kirche von Patricks Mutter geparkt war.

Davor stand ein Abschleppwagen. Ein Mann mit Klemmbrett sprach mit Patricks Mutter, während diese stritt und mit der Hand fuchtelte.

Ganz oben auf dem Bildschirm meines Vaters standen die Worte:

**Hale Surgical Associates.**

Da habe ich den Sinn des Ordners verstanden.

Mein Vater hatte den Civic über ein Mitarbeiterfahrzeugprogramm erworben, das mit seiner Arztpraxis verbunden war.

Das Auto war mir exklusiv zugeteilt worden, aber das Programm hatte rechtliche Schutzmaßnahmen für das Fahrzeug aufrechterhalten.

Patrick hatte keine Befugnis, es weiterzugeben.

Seine Mutter hatte keine Befugnis, es zu behalten.

Der Mann neben dem Abschleppwagen war kein gewöhnlicher Fahrer.

Er war der Fuhrpark-Compliance-Manager der medizinischen Gruppe.