Meine Frau sagte, sie würde als Leihmutter ein Kind austragen, um 70.000 Dollar zu bekommen und uns beim Hauskauf zu helfen – als ich sie mit meinem Chef reden hörte, wurde ich kreidebleich.

TEIL 3:

Von der Arbeit.

Daniel überreichte mir einen dicken Umschlag.

„Öffne es.“

Im Inneren befand sich eine Urkunde.

Mein Name und Renees Name waren oben abgedruckt.

Ich starrte auf die Seite.

Daniel nickte in Richtung des Hauses.

„Ihr Vermieter hatte vor, Ihre Mietwohnung zu verkaufen. Renee kam zu mir und bat um Arbeit, weil sie Ihnen helfen wollte, ein Haus zu kaufen, bevor Sie gezwungen wurden, auszuziehen.“

Mir schnürte sich der Hals zu.

„Sie bat mich, ihr das Bauen beizubringen“, fuhr er fort. „Sie arbeitete nachmittags, an Wochenenden, in jeder freien Stunde. Anstatt sie wöchentlich zu bezahlen, haben wir ihren Anteil am Grundstück beteiligt.“

„Die siebzigtausend?“

„Ihr Anteil am Renovierungsgewinn.“

Ich sah Renee an.

Ihre Augen waren bereits feucht.

„Ich dachte, wenn ich dich mit einem Haus überraschen könnte, wäre alles wieder gut“, flüsterte sie. „Stattdessen hätte ich beinahe das einzige Zuhause zerstört, das mir wirklich wichtig war.“

Da fiel mir ihr flacher Bauch auf.

„Die Schwangerschaft?“

Renées Schultern sanken.

„Es gab nie einen.“