Meine Schwester rief an, um mir zu sagen, dass unser Vater tot sei, während er neben mir saß und Speck aß. Sie ahnte nicht, dass die Lüge, die sie an jenem Morgen erzählte, das Geheimnis enthüllen würde, das unsere Familie 32 Jahre lang begraben hatte.

Harold Pike war seit vier Jahrzehnten der engste Freund meines Vaters und hatte einst das örtliche Bestattungsinstitut besessen. Wenn Vanessa wollte, dass die Geschichte glaubwürdig klang, war Harold genau der Richtige dafür.

„Was ist passiert?“, fragte ich.

Vanessa seufzte.

„Spielt das eine Rolle? Er ist weg.“

Der Gesichtsausdruck meines Vaters verhärtete sich.

Sie fuhr fort.

„Grant und ich kümmern uns um alles. Kommt nicht zum Haus. Wir tauschen heute Morgen die Schlösser aus.“

Irgendwo im Hintergrund lachte Grant.