„Sie haben meinen Pool vier Jahre lang jeden Sommer benutzt.“
„Dort steht ein Pool.“
„Die Instandhaltung kostet Geld.“
„Es ist Wasser in einem Loch. Mein Zelt ist richtige Ausrüstung.“
Mein Griff um das Telefon verstärkte sich.
„Sie haben Dutzende von Menschen in mein Haus gebracht, ohne für Wasser, Strom, Essen oder die Reinigung zu bezahlen.“
„Niemand hat Sie gebeten, ein Ferienresort zu bauen.“
Das Gespräch wurde beendet.
Ich stand in der Küche und starrte auf den dunklen Bildschirm.
Sarah kam herein und trug Wandersocken.
„Wird es von ihm abgegeben?“
„Er hat Nein gesagt.“
Ihre Schultern sanken.
„Er fand es peinlich, dass ich gefragt habe. Er meinte, der Pool sei Wasser in einem Loch und sein Zelt sei wertvolles Eigentum.“
Sie rückte die Socken in ihren Armen zurecht.
„Er fühlte sich wahrscheinlich unsicher.“
„Er hat mich beleidigt.“
„Du verdienst deutlich mehr als er.“
„Das hat nichts mit grundlegendem Respekt zu tun.“
„Wir können unsere eigenen kaufen.“
„Darum geht es nicht.“
Sarahs Gesichtsausdruck verfinsterte sich.
„Du merkst dir immer jede noch so kleine Bemerkung.“
„Das ist keine Kleinigkeit.“
„Ich habe es satt, zwischen dir und meiner Familie zu stehen.“
„Ich habe dich nicht dorthin gebracht.“
Sie ließ die Socken auf die Theke fallen.
„Dann hör auf, dich auf Carter zu verlassen und kauf dir das Zelt.“
Ihre Worte verletzten mehr als die ihres Bruders.
Ich betrachtete ihr Gesicht.
Jahrelang glaubte ich, sie erkenne das Ungleichgewicht, aber ihr fehle der Mut, es anzugehen.
