Meine Schwiegereltern haben jahrelang meinen Pool benutzt, ohne jemals zu fragen. Als ich sie aber bat, mir ein Zelt auszuleihen, lachte mein Schwager und sagte: „Kauf dir eins selbst. Wir helfen dir nicht.“

„So verhält sich ein Mann. Er kennt seinen Wert.“

Carter blickte über den Tisch hinweg zu mir.

„Manche Typen lassen sich von allen herumschubsen, weil sie Angst haben, anzuecken.“

Ich legte meine Gabel hin.

„Es ist ein Unterschied, ob man für sich selbst einsteht oder ob man unmöglich mit ihm zusammenarbeiten kann.“

Es wurde still im Raum.

Marthas Gabel berührte ihren Teller mit einem leisen metallischen Geräusch.

Joseph beugte sich zu mir vor.

„Du sitzt den ganzen Tag hinter einem Schreibtisch. Du verstehst nichts vom echten Geschäftsleben.“

„Ich verstehe, dass man einen Arbeitsplatz behalten muss.“

Carter lächelte humorlos.

„Vielleicht solltest du dir lieber Sorgen um dein eigenes Haus machen.“

„Das tue ich. Deshalb bitte ich Sie, meinen Garten nicht länger wie ein öffentliches Freizeitzentrum zu behandeln.“

Martha wirkte beleidigt.

„Die Kinder lieben diesen Pool.“

„Kinder sind herzlich willkommen, wenn wir sie einladen.“

„Familie sollte keine Einladung benötigen.“

„Wer das Haus eines anderen betritt, braucht dessen Erlaubnis.“

Josephs Gesichtsausdruck verfinsterte sich.

„Sie haben ein großes Haus und selbst keine Kinder. Carter versucht, seinen Jungen schöne Erinnerungen zu schenken. Sie sollten dankbar sein, dass Sie helfen können.“

„Ich helfe gern. Ich lasse mich aber nicht gern ausgenutzt.“

Er lachte.

„Ihr jungen Berufstätigen haltet bei allem Buch.“

Ich sah Sarah an.

Sie starrte auf ihre Serviette hinunter.