Man denkt nie wirklich darüber nach … bis es passiert. Ein Spaziergang im Garten, ein Bummel durch die Natur, und plötzlich nimmt eine unerwartete Begegnung mit einer Schlange eine unerfreuliche Wendung. Keine Panik: Die richtige Reaktion lässt sich nicht improvisieren; sie erfordert Vorbereitung. Und die gute Nachricht ist: Sie müssen kein Arzt sein, um zu wissen, was zu tun ist. Ein paar einfache, vorher gelernte Schritte können buchstäblich Leben retten. Hier finden Sie alles, was Sie wissen müssen.
Wie genau sieht ein Biss aus?
Die erste Überraschung: Ein Schlangenbiss ist oft schmerzlos. Man spürt anfangs vielleicht gar nichts oder nur einen leichten Kratzer. Genau das macht ihn so tückisch. Warnzeichen sind: plötzliches Unwohlsein, Erbrechen, Bauchschmerzen, Schwellungen oder verschwommenes Sehen. In manchen Fällen kann es zu Atemnot kommen. Kurz gesagt: Auch wenn es nicht weh tut, sollte man es nicht ignorieren.
Es gibt zwei Arten von Schlangenbissen. Bei einem trockenen Biss gibt die Schlange keine schädlichen Substanzen ab – es kann aber trotzdem zu Rötungen und Schwellungen kommen. Und bei einem giftigen Biss , der viel gefährlicher ist und sofortige ärztliche Hilfe erfordert. Das Problem ist, dass man die beiden mit bloßem Auge nicht unterscheiden kann. Deshalb sollten Sie in jedem Fall die Notaufnahme aufsuchen.
