Er ist unauffällig, preiswert und lässt sich leicht in Alltagsrezepte integrieren. Tilapia gehört zu den weltweit am häufigsten verzehrten Fischen, wird aber dennoch selten thematisiert. Weder uneingeschränkt positiv noch uneingeschränkt negativ, verdient dieser Süßwasserfisch mehr Aufmerksamkeit. Denn zwischen seinen unbestreitbaren Nährwerten und gewissen Grauzonen in der Zucht ist die Realität weitaus komplexer, als man vielleicht annimmt.
Was Tilapia Ihrem Körper wirklich bringt
Gute Nachrichten für alle, die sich ausgewogen ernähren möchten, ohne dabei viel Geld auszugeben: Tilapia ist eine hervorragende Quelle für mageres Eiweiß. Eine gekochte Portion von 85 g liefert etwa 110 Kalorien und 23 g Eiweiß. Das reicht aus, um die Muskeln zu unterstützen, den Hormonhaushalt auszugleichen und das Energieniveau langfristig zu halten.
Es enthält außerdem Selen, ein wertvolles Antioxidans für das Immunsystem und die Schilddrüse, sowie Phosphor und Vitamin D, zwei wichtige Nährstoffe für die Knochengesundheit. Und das Beste daran: Im Gegensatz zu großen Fischen wie Thunfisch oder Schwertfisch reichert es nur sehr wenig Quecksilber an. Ein bedeutender Vorteil für die ganze Familie.
