Ihr Blick verweilte auf den Fotografien.
Mir fiel das kleine Lächeln auf, das auf ihrem Gesicht erschien, als sie merkte, dass es keine Hochzeitsfotos gab.
Wir saßen uns gegenüber.
Dann faltete sie die Hände zusammen.
„Ich bin krank.“
Mein Ärger verflog kurzzeitig.
“Was?”
„Es ist unheilbar.“
Die Uhr hinter mir schien plötzlich unerträglich laut.
“Wie lange?”
„Die Ärzte sind sich nicht sicher. Ein paar Monate, vielleicht weniger.“
Ich starrte sie an.
Zehn Jahre.
Sie war zehn Jahre lang verschwunden und kehrte erst zurück, als sie im Sterben lag.
Bevor ich meine Gedanken ordnen konnte, sah sie mich direkt an.
„Ich bin gekommen, weil ich Sie etwas fragen muss.“
“Was?”
