“Heirate mich.”
Ich musste tatsächlich lachen.
Nicht etwa, weil irgendetwas lustig gewesen wäre.
Weil mein Verstand den Satz nicht verarbeiten konnte.
„Du verschwindest für zehn Jahre, tauchst dann sterbend wieder auf und fragst mich, ob ich dich heiraten will?“
“Ich weiß.”
„Nein, Cara. Das weißt du nicht.“
Sie griff nach meiner Hand.
“Bitte.”
Ich wäre beinahe losgefahren.
Stattdessen stellte ich die einzig relevante Frage.
„Warum ich?“
Cara schenkte mir ein müdes, bittersüßes Lächeln.
Sie drückte meine Finger.
Aber sie antwortete nicht.
Zwei Tage später haben wir im Standesamt geheiratet.
Es gab keine Blumen.
Keine Familie.
Ein Angestellter fand zwei Mitarbeiter, die bereit waren, der Zeremonie beizuwohnen.
Cara trug ein schlichtes blaues Kleid.
Sie war so schwach, dass ich während des Ehegelübdes einen Arm um ihre Taille legen musste.
Als die Angestellte uns zu Mann und Frau erklärte, blickte sie zu mir auf und lächelte.
Für einen kurzen Augenblick war sie wieder zwanzig.
