Bevor sie fortfahren konnte, hörte ich mich selbst sprechen.
„Sie haben eine ältere Frau gesehen und entschieden, dass ich mich schämen sollte“, sagte ich. „Meine Enkelin hat jemanden gesehen, den sie liebt. Das ist viel wichtiger.“
Brookes Gesichtsausdruck verhärtete sich. Einen Augenblick lang erwartete ich, dass sie etwas noch Schlimmeres sagen würde.
Das tat sie nicht.
Sie nahm ihre Tasche. Eine Freundin folgte ihr sofort. Die andere sah mich an, als wollte sie sich entschuldigen, sagte aber nichts, bevor sie ihnen eilig hinterhereilte.
Erst als sie weg waren, merkte ich, wie stark ich gezittert hatte.
Marcus wandte sich mir zu. „Es tut mir sehr leid, dass das hier passiert ist.“
Der Stolz gab mir die erste Antwort. „Wir brauchen keine Sonderbehandlung.“
Sein Gesichtsausdruck wurde weicher. „Ich will kein Mitleid. Ich biete ein Mittagessen an, weil kein Kind seinen Geburtstag so unterbrochen bekommen sollte.“
Ich hätte beinahe abgelehnt.
Dann zog Amelia sanft an meiner Hand.
Das klang genau wie ein Sechsjähriger.
Ich holte tief Luft. „Na gut. Wir bleiben hier.“
Noch vor dem Mittagessen kehrte Denise zurück.
Diesmal klang ihre Stimme sanfter.
