Meine Frau sagte, sie würde als Leihmutter ein Kind austragen, um 70.000 Dollar zu bekommen und uns beim Hauskauf zu helfen – als ich sie mit meinem Chef reden hörte, wurde ich kreidebleich.

Sie hatte die Gabe, jede schwierige Phase so darzustellen, als sei sie nur vorübergehend. Als der Vermieter die Miete erneut erhöhte, faltete sie die Mahnung zusammen, legte sie in die Küchenschublade und sagte: „Wir werden schon eine Lösung finden.“

Als drei Tage vor Weihnachten der Warmwasserbereiter kaputtging, half sie mir beim Wischen des Bodens, küsste meine Wange und scherzte, dass wir uns immer schon Hartholzböden statt fleckigen Teppichboden gewünscht hätten.

Sie trug die Hoffnung mit Leichtigkeit in sich.

Ich trug Schuldgefühle mit mir herum.

Unser Sohn Eli war gerade zwei Jahre alt geworden. Jeden Abend zog er mich mit seinem Plastikfußball unter dem Arm zu dem kleinen Rasenstück hinter unserem Mietshaus. Der arme Junge schaffte es gerade mal drei Schritte, bevor er am Zaun ankam.

Eines Abends zeigte er auf den großen Hinterhof der Nachbarn, wo zwei Jungen durch einen Rasensprenger rannten.

„Papa, ich will auch einen.“

Ich wusste, was er meinte.

„Eines Tages“, sagte ich zu ihm, „wirst du einen so großen Garten haben, dass ich ein Fernglas brauche, um dich zu finden.“

Er lachte, als hätte ich es schon gekauft.