Papa sah mich an.
„Sie haben Papiere in meinem Büro gefunden, nicht wahr?“
Erneut antwortete ihm Stille.
Ein humorloses Lächeln huschte über sein Gesicht.
„Das waren nicht meine endgültigen Dokumente.“
Grant fluchte leise vor sich hin.
Papa fuhr fort.
„Die Originaldokumente wurden gestern unterzeichnet.“
Vanessa atmete scharf ein.
„Und Natalie weiß, was da drin ist.“
Bevor sie ein weiteres Wort sagen konnte, klopfte jemand an ihr Autofenster.
Aus dem Lautsprecher ertönte deutlich die Stimme eines Mannes.
„Frau Cole? Wir müssen mit Ihnen über die Dokumente sprechen, die Sie heute Morgen eingereicht haben.“
Vanessa schrie.
„Grant, fahr!“
Die Leitung war tot.
Mein Vater starrte einen langen Moment auf mein Handy, bevor er ruhig wieder seinen Kaffeebecher hob.
„Nun ja“, sagte er, „das lief schlimmer als erwartet.“
„Für sie?“
„Für alle.“
Ich betrachtete sein Gesicht.
„Was verschweigst du mir?“
Er antwortete nicht sofort.
Das beunruhigte mich.
Zwei Tage zuvor war er mit einer Reisetasche und einem ramponierten Metallschließfach bei mir aufgetaucht.
Er war fast drei Stunden ohne Vorwarnung gefahren.
Als ich die Tür öffnete, sagte er nur:
