Meine Tochter flüsterte, sie habe Angst vor ihrem Babysitter – da klopfte meine 78-jährige Nachbarin an meine Tür.

Während ich wegfuhr, schaute ich immer wieder auf das alte Haus.

***Das Abrisskommando war bereits dabei, Ausrüstung abzuladen.***

Wenn man anfangen würde, das Gebäude abzureißen, könnte alles, was darin geschehen war, mit ihm verschwinden.

Wir erreichten das Haus weniger als eine Minute später.

Hinter uns bog ein Polizeiwagen in die Maple Street ein.

Dann noch einer.

Ich parkte in der Nähe des Eingangstors und eilte zur Veranda.

***Einer der Beamten stellte sich vor mich.***

„Ma’am, bitte halten Sie Abstand.“

„Meine Tochter war schon hier.“

Der Offizier runzelte die Stirn.

“Wie meinst du das?”

Bevor ich antworten konnte, zupfte Emma sanft an meinem Ärmel.

***„Es ist hintenrum“, flüsterte sie.***

Mein Herz setzte einen Schlag aus.

„Weißt du, wo du hingehen musst?“

Sie nickte.

Die Beamten wechselten einen kurzen Blick, bevor sie ihr um die Seite des Hauses folgten.

Der Hinterhof war von Unkraut überwuchert, und die Veranda hing aufgrund jahrelanger Vernachlässigung durch.

***Die Hintertür stand jedoch offen.***

Ein Beamter betrat vorsichtig den Raum, während ein anderer draußen bei uns blieb.

Einen Augenblick später hallte seine Stimme von drinnen wider.

„Das musst du sehen.“

Wir betraten einen Raum, der einst ein Wohnzimmer gewesen war.

Die meisten Möbel waren mit Staub bedeckt.

Eine Ecke war jedoch überraschend sauber.

***Eine bunte Spielmatte bedeckte den Boden.***

Daneben waren Kinderbücher ordentlich gestapelt.

Auf einem kleinen Klapptisch lagen Buntstifte, Malbücher, Saftpackungen und ungeöffnete Crackerpackungen.

Emma versteckte sich sofort hinter meinem Bein.

„Ich saß da“, flüsterte sie.

Meine Knie gaben fast nach.

Ein Offizier kauerte neben ihr.

***„Hat Sie jemand hierher gebracht?“***

Emma nickte.

„Claire.“

Es wurde still im Raum.

Ein weiterer Offizier betrat den ehemaligen Speisesaal.

„Wir haben noch mehr hier drin.“