Acht Jahre lang habe ich den Rasen meiner betagten Nachbarin gemäht – nach ihrer Beerdigung übergab mir ihr Anwalt einen versiegelten Umschlag und sagte: „Sie wusste, dass dieser Ihnen gehörte.“

Er wirkte unsicher, fast verlegen angesichts des verwilderten Gartens.

Ich blieb am Fuße seiner Treppe stehen.

“Morgen!”

Er nickte.

“Morgen.”

Ich blickte vom Gras zu dem leeren Stuhl neben ihm.

„Sieht so aus, als könntest du am Samstag etwas Gesellschaft gebrauchen“, sagte ich.

Sein Gesichtsausdruck wurde langsam weicher.

Wie ein dunkler Raum, der sich mit Licht füllt, wenn jemand die Vorhänge öffnet.